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I can’t breathe! Black Lives Matter-Demo in Hamburg

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I can’t breathe! And We wont move! Was gibt es noch mehr zu sagen? Sehr viel, wie sich auf der Black Lives Matter-Demo auf dem Hamburger Rathausmarkt am Samstag, den 6.6.2020 zeigt. Gleichzeitig fanden auf der ganzen Welt und in jeder größeren Stadt in Deutschland Demos gegen Polizeigewalt und Rassismus statt. Sehr viele junge Menschen strömten mit sehr kreativen Pappschildern herbei, um ihrer Empörung, ihrer Trauer, ihrem Mitgefühl und ihrer Entschlossenheit, dem Wahnsinn und der Gewalt Einhalt zu bieten, auf die Demos und belebten die Coronakrise.

Die Abstandsregel – das Infektionsschutzgesetz – war natürlich weiter aktiv, aber auf diesen Demos außer Kraft. Es war natürlich nicht möglich, die Abstandregeln gegen die Demonstranten durchzusetzen. Das ginge nur mit Polizeigewalt und gegen diese richtete sich ja die Demonstration. Insofern war es von den Polizeiführungen folgerichtig, die Sache nicht zu eskalieren und zwei Augen zuzudrücken.

Es sind zwei Demos in Hamburg angemeldet. Eine am Jungfernstieg, eine auf dem Rathausmarkt. Angeblich ist die vor dem Rathaus für 525 Menschen genehmigt, es kommen aber 14.000, so heißt es. Ein Polizeibeamter des „Kommunikationsteams“ erklärte mir, dass man Jungfernstieg eine Demo für 400 Leute genehmigt worden sein und dass bei 4.000 Demonstranten die Sache aufgelöst wurde. Diese Teilnehmer strömten dann zum Rathausmarkt auf dem statt die rund 500 schon 10.000 Menschen versammelt sind. Nach meinem Gefühl waren es in der Hamburger Innenstadt insgesamt mehr als 30.000 Leute. Aber nun. Ist nicht so wichtig. Denn es waren viel zu viel, um die Abstandsregeln berücksichtigen zu können. Allerdings trugen fast alle Mundschutz-Masken.

Allerdings kam es lange nach Ende der Demo in der Hamburger Innenstadt zu begrenzten Auseinandersetzungen von einigen Gruppen von Jugendlichen und den Einsatzkräften der Polizei. I can’t breathe! Natürlich steht für manche Leute sofort fest, dass an dem Ärger die Polizei Schuld ist. Doch es ist eben nicht so, dass hier alle Anti-Rassismus-Demonstranten zu den Guten gehören und unschuldig sind. Manche provozieren die Einsatzkräfte und wenn diese Order haben, den Haufen aufzumischen, weil anderes eh keinen Sinn hat … dann kommt es zu diesen Problemen.

Fazit: Die meisten Demonstranten waren super und die meisten Einsatzkräfte der Polizei auch. Sie hätten auch die Abstandsregeln durchsetzen können. Haben sie aber nicht. Aber wir haben davon sowieso nichts mitbekommen. Näheres zu den sehr begrenzten Ausschreitungen wird auf NDR.DE erklärt: Pfefferspray, Wasserwerfer und 24 verletzte Polizisten

I can’t breathe: Bilder der Demo gegen Rassismus in Hamburg

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